Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Photovoltaik-Anlagen nach der geplanten Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ergab, dass Investitionen in Photovoltaik-Solaranlagen zukünftig unter bestimmten Bedingungen immer noch wirtschaftlich sind.

Die Unternehmensberatung für Controlling EXQUIRION hat die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Photovoltaik-Anlagen nach der geplanten Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab dem 01.04.2012 untersucht. Die Berechnung ergab, dass mit Investitionen in Photovoltaik-Solaranlagen zukünftig unter günstigen Bedingungen immer noch eine Gesamtkapital-Rendite in Höhe von 6 % und eine Eigenkapital-Rendite in Höhe von über 10 % erzielt werden kann.

Die Voraussetzungen für die Rentabilität von Investitionen in Photovoltaik-Solaranlagen sind eine hohe Kosteneffizienz bei der Errichtung und dem Betrieb sowie optimale Standortbedingungen. Bei Dachanlagen mit einer Leistung von mehr als 10 kWp (Kilowatt-Peak) sollte der Eigenverbrauch (Eigenstrom) über 50 % betragen. Da derzeit nur wenige Projekte diese Anforderungen erfüllen, dürften die Investitionen in die Photovoltaik zunächst deutlich zurückgehen.

Der Eigenverbrauch ist zukünftig vorzuziehen, da hier der Gewinn bei der Einsparung von Stromkosten höher liegt als bei der Einspeisung. Um den Anteil des Eigenverbrauchs weiter erhöhen zu können, gewinnen zukünftig Speicherlösungen deutlich an Bedeutung.

Vor der Investition in eine Photovoltaikanlage sollte die Wirtschaftlichkeit sorgfältig berechnet werden. Um bei den weiter sinkenden Einspeisevergütungen attraktive Renditen erzielen zu können, müssen die Investitionskosten entsprechend verringert werden. Dazu sind nicht nur Kostensenkungen bei den Photovoltaik-Modulen, sondern auch bei Wechselrichtern, Aufständerung, Montage, Verkabelung und Planung notwendig.