Die sprungfixen (intervallfixen) Kosten steigen beim Erreichen einer bestimmten Kapazität (Intervall) sprunghaft also stufenweise an. Sie verändern sich also bis zu einer definierten Produktionsmenge (Ausbringungsmenge) gar nicht. Wird diese Menge überschritten, steigen sie schlagartig also sprunghaft um einen bestimmten Wert an. Schreibt man die Entwicklung für eine weitere Erhöhung der Produktion fort, ergibt sich für den Kostenverlauf das Bild einer Treppe mit vielen Stufen.

Sie haben also je nach Sichtweise den Charakter von fixen Kosten aber auch von variablen Kosten.

Beispiel

Sprungfixe Kosten können zum Beispiel bei Maschinen zur Herstellung eines bestimmten Produktes auftreten. Nehmen wir also eine Maschine zur Produktion von Spezialteilen die nur selbst hergestellt werden können mit einer Kapazität von 1.000 Stück pro Monat bei voller Auslastung. Werden dauerhaft 1.001 Stück der Spezialteile benötigt, muss eine neue Maschine angeschafft werden, will man alle Kundenaufträge zeitgerecht abarbeiten. Bei 2.001 benötigten Teilen passiert dann das Gleiche. Sprungfixe Kosten sind aber auch die Personalkosten die durch die Einstellung neuer Mitarbeiter entstehen, auch wenn die Kapazität zeitweise durch Überstunden ausgeweitet werden kann.