Steigende Stückkosten in der Logistik erwartet

Nach einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners und LOGISTIK HEUTE erwarten die befragten Unternehmen sinkende Umsätze bei gleichbleibenden Logistik-Kosten. Von den 171 Teilnehmern der Studie gehen 41 Prozent davon aus, dass die Umsätze im Vergleich zum Jahr 2011 sinken. Dagegen rechnen 21 Prozent mit einer Erhöhung und 38 Prozent mit keiner Veränderung. Dagegen sehen 63 Prozent die Kosten für die Logistik auf unverändertem Niveau.

Dass das Supply Chain Management bei 79 Prozent der Unternehmen in einer der obersten beiden Führungsebenen angelegt ist, unterstreicht deren Bedeutung. Derzeit wird die Internationalisierung noch als wichtigster Faktor gesehen. Zukünftig gewinnen dagegen Wandlungsfähigkeit und Flexibilisierung mehr an Gewicht. Als besonders bedeutend werden dabei das Management der Supply Chain Performance, die Flexibilisierung der Kapazitäten und die Optimierung der Prozesse erachtet.

Bei den Supply Chain- und Logistik-Netzwerken sehen die Umfrageteilnehmer noch Leistungsdefizite. Zu den als wichtig bewerteten Zielen zählen im Supply Chain Management die Liefertermineinhaltung und eine kurze Lieferdauer. Hier wird das derzeitige Niveau noch nicht als ausreichend erachtet. Auch in der Kosteneffizienz liegen noch Verbesserungspotentiale. Die überwiegende Zahl der Befragten sieht die größten Probleme auf dem Weg zu einer erfolgreichen Supply Chain in den dafür noch nicht genügend abgestimmten Zielen und Strategien.

Kennzahlensysteme werden bei 77 Prozent und Barcodes bei 74 Prozent der Umfrageteilnehmer erfolgreich eingesetzt. Als Maßnahmen zur Verbesserung der Supply Chain werden die Optimierung der Netzwerkstrukturen und der Logistikprozesse genannt. Darüber hinaus planen einige Unternehmen eine größere Integration der Prozesse mit Lieferanten und Kunden

Die vollständigen Ergebnisse der Studie sind bei Horváth & Partners erhältlich.