Green Controlling erweitert das klassische Controlling um ökologische Ziele und macht Nachhaltigkeit zu einem festen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Eine prägnante Einführung liefert das Fachportal ControllingWiki, das Green Controlling als integralen Bestandteil eines modernen Controllings definiert und zeigt, wie ökologische Zielgrößen in Planung, Steuerung und Reporting eingebunden werden (https://www.controlling-wiki.com/de/index.php/Green_Controlling). Ergänzend beschreibt die Haufe Akademie, wie sich Green Controlling von traditionellem Controlling abgrenzt und welche Instrumente Unternehmen benötigen, um Umwelt- und Ressourcenthemen belastbar zu steuern (https://www.haufe-akademie.de/blog/glossar/green-controlling/).

Im Kern geht es darum, Nachhaltigkeitsstrategien in konkrete Kennzahlen, Budgets und Maßnahmen zu übersetzen. Das Haufe-Portal zum Nachhaltigkeitscontrolling zeigt, wie Umwelt- und ESG-Themen in bestehende Controllingprozesse integriert werden – von der strategischen Planung über die operative Steuerung bis zum Reporting an interne und externe Stakeholder (https://www.haufe.de/thema/nachhaltigkeitscontrolling/). Damit Green Controlling wirksam wird, braucht es robuste Umweltkennzahlen: Das Controlling-Wiki der Hochschule Luzern beschreibt praxisnah, wie umweltorientierte Kennzahlen – etwa zu Emissionen, Energie- und Wasserverbrauch oder Abfallmengen – aufgebaut, gemessen und interpretiert werden können (https://wiki.hslu.ch/controlling/Umweltorientierte_Kennzahlen).

Für Controllerinnen und Controller stellt sich anschließend die Umsetzungsfrage: Wie lässt sich Green Controlling konkret in der Organisation verankern? Ein praxisnaher Einstieg ist der „Green Controlling Praxis-Leitfaden“, der zeigt, wie ökologische Ziele in der gesamten Controlling-Prozesskette berücksichtigt werden – von der Strategie über Planung und Reporting bis hin zu Investitionsentscheidungen (https://www.haufe.de/controlling/controllerpraxis/green-controlling-praxis-leitfaden_112_234488.html). Vertieft werden diese Ansätze im Whitepaper „Green Controlling“ des Internationalen Controller Vereins, das konzeptionelle Grundlagen erläutert und Modelle, Rollenbilder sowie Erfolgsfaktoren für ein wirksames Nachhaltigkeitscontrolling darstellt (https://www.icv-controlling.com/fileadmin/Assets/Content/AK/Green%20Controlling/ICV_IW_WhitePaper_Green_Controlling.pdf).

Deutlich wird dabei auch die Rolle des Controllings als „Business Partner“ für Nachhaltigkeit. Ein Statement des ICV zu Green Controlling betont, dass Controller Managemententscheidungen so vorbereiten sollten, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Zielerreichung zusammen gedacht werden – etwa durch die systematische Berücksichtigung von Umweltkosten, Klimarisiken und Ressourceneffizienz in Entscheidungsrechnungen (https://idw-online.de/de/news590242). Parallel steigen die regulatorischen Anforderungen: Ein Beitrag von csr-tools zeigt, welche Bedeutung Green Controlling im Kontext der neuen Berichtspflichten nach CSRD hat und wie Controller ESG-Daten aufbereiten, strukturieren und in ein konsistentes Steuerungssystem überführen können (https://csr-tools.com/blog/green-controlling-welche-rolle-controller-fuer-die-csrd-spielen/).

Für Unternehmen bedeutet das: Green Controlling ist kein „Nice-to-have“, sondern eine Voraussetzung, um Nachhaltigkeit messbar zu machen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Chancen eines nachhaltigen Geschäftsmodells aktiv zu nutzen. Mit den genannten Fachquellen – vom ControllingWiki über Haufe bis hin zu den Leitlinien und Whitepapern des ICV – steht ein belastbarer Werkzeugkasten zur Verfügung, mit dem Controlling-Abteilungen ihr eigenes Green-Controlling-Konzept systematisch aufbauen und weiterentwickeln können.

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